Sehenswertes im Gebiet

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Das Schloss Thurn

In seinen Ursprüngen war dieser schlossartiger Ansitz ein Wohnturm. Der Raum mit dem quadratischen schlossartige, in dem das Museum untergebracht ist, war der untere Teil einer Festung. Ein romanischer Turm also, der aus dem 13. Jh. stammt und im heutigen Gebäude gut zu erkennen ist. Schloss Thurn war 1341 ein Gerichtssitz. 1911 wurde es von der Gemeindeverwaltung gekauft, 1985 renoviert und wurde so zum Sitz der Gemeinde. Zur Zeit beherbergt es auch andere Ämter und Dienststellen.

Die Gärten von Schloss Trauttmannsdorff

Bewundern Sie die Vielfalt an Blumen, Bäumen, Kräutern und Gewächsen aller Art und aller Länder...
 
Geöffnet von Mitte März bis Mitte November
St. Valentinstraße 59 a
39012 Meran
Tel.  0473-258819 
www.Trauttmannsdorff.it

Die Kirche St. Agatha

Ungestört in stiller Waldeinsamkeit träumt die kleine Kirche heute vor sich hin. Früher wurde sie regelmäßig von den Deutschnofnern bei Kreuzgängen besucht, in letzter Zeit haben die Deutschnofner jedoch nur mehr bei lang anhaltender Trockenheit Bittgänge zur hl. Agatha unternommen. Die in altchristlicher Zeit hoch verehrte Heilige entstammte einer vornehmen Familie auf Sizilien und wurde um die Mitte des 3. Jh.s wegen ihres standhaften Glaubens auf glühenden Kohlen zu Tode gemartert.
Die Kirche wurde vor rund sieben hundert Jahren, genau im Jahre 1318, an diesem abgeschiedenen Ort erbaut.

Die Pfarrkirche zu den Heiligen Ulrich und Wolfgang

Die spätgotische Kirche ist nun 500 Jahre alt. Von der zu dieser Zeit bekundeten Kirche ist nur mehr der untere Teil des romanischen Glockenturms erhalten, der 1555 gotisch erhöht wurde. Ein Blitzschlag beschädigte 1793 die Kirche und zerstörte die Helmpyramide. Daraufhin erhielt der Turm den achteckigen Tambour mit Haube und somit sein heutiges Aussehen.

Die Urzeitsiedlung Enzbirch

Diese gegen Süden und Südwest zugekehrten Hänge und Fluren, die wir auf dieser Wanderung durchqueren, waren im Mittelalter die bevorzugten Siedlungsgebiete der Deutschnofner. In diesem fruchtbaren Viertel trifft man auf Wallburgen: die Enzbirch und das Schloßegg. In der örtlichen Überlieferung gelten beide als verfallene Burgen. Das weniger bekannte Schloßegg findet man in der Nähe des Thalerhofes.
Die Urzeitsiedlung Enzbirch soll eine der heimlichsten und kühnsten vorgeschichtlichen Befestigungen gewesen und zur Zeit um Christi Geburt bewohnt gewesen sein. Wieder entdeckt wurde sie erst 1920. Der Blick von dieser Felskanzel ist faszinierend: Die Dörfer und Obstgärten des Etschtales zeigen sich von der Salurner Klause im Süden und vom Bozner Talkessel bis nach Meran im Westen. Auf der Westseite des Etschtales sieht man das Mendelgebirge und dahinter die Alpenkette.

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