Sehenswertes im Gebiet

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St. Helena Kirchlein in Deutschnofen

Das 1410 der hl. Helena geweihte Kirchlein ist wahrscheinlich romanischen Ursprungs. Es heißt, dass St. Helena die erste Kirche von Deutschnofen gewesen sei, sogar auf Silbererzstufen ruhe und von Berg- knappen erbaut worden sei. Das ist sehr wohl möglich, denn in der Nähe gibt es noch verfallene Knappenlöcher und Bergwerksstollen. Die kleine Kirche zeichnet sich durch die kostbaren Fresken aus, mit welchen der Innenraum zur Gänze ausgeschmückt ist. Für Nicolò Rasmo sind die Fresken von St. Helena "eine der kostbarsten und unversehrtesten Ensembleschöpfungen dieses Kreises". Die besten Fresken sind in der Langhauswölbung mit den vier Evangelisten die Geburt Christi, die Kreuzigung , die Auferstehung und Christus als Weltenrichter. Der Zyklus zieht sich an den Seitenwänden weiter mit Szenen aus dem Leben Jesu und an der Rückwand mit Darstellungen von Heiligen. Die Fresken an der Außen- wand entsprechen stilistisch denen im Inneren.

Wallfahrtsort Maria Weißenstein

Maria Weißenstein ist Südtirols bedeutendster Wallfahrtsort. Er gehört zu den am meisten verehrten Gnadenstätten des Landes. Beindruckend ist der lange Gang im Kloster, der mit vielen Votivtafeln beschmückt ist Maria Weißenstein (1520 m) ist Südtirols bedeutendster Wallfahrtsort.
Er gehört zu den am meisten verehrten Gnadenstätten des Landes. Seit einigen Jahrzehnten erschließen den Wallfahrtsort gute Straßen aus zwei Richtungen. Und zwar führt eine Straße aus dem Eggental über Deutschnofen nach Petersberg und Weißenstein. Die andere kommt aus dem Etschtal herauf, berührt Aldein und endet in Weißenstein. Der Strom der Wallfahrer nahm besonders seit dem Besuch des Papstes Johannes Paul II. im Juli 1988 wieder sehr zu.
Der Wallfahrtsort mit der Kirche, dem Pilgerhaus (1897 erbaut), Andenkengeschäft, Gasthof (1708 erbaut) und großem Parkplatz ist nicht nur für die frommen Pilger gut ausgerüstet sondern auch für die vielen Wanderer. Weißenstein ist ein herrlicher Ausgangspunkt für Wanderungen.
Von diesem Felssporn soll sich Leonhard im Jahre 1553 in die Tiefe gestürzt haben. Eine Treppe führt zur Grotte und zum Felsabsturz hinab. Nach der Auffindung der Muttergottesstatue und nach der Heilung, soll er sein Leben als Eremit in diesem Waldstück beschlossen haben.
Sehenswert sind die wiederhergestellten Eremitagen, Bildstöcklein und Holzskulpturen.

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