Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 

Kartoffelanbau im Stroh

Kartoffeln auf Stroh? Wie soll das überhaupt funktionieren?

Wir haben es ausprobiert und gestern wurden im Pfösl die Kartoffeln im Stroh angebaut. Warum? Diese Anbauart bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich:
Der Acker muss nicht neu gebaut werden. Es gibt (fast) kein Unkraut im Kartoffelacker (außer ein paar aufgegangene Stroh-Keimlinge). Das Stroh hält außerdem die Feuchtigkeit, wenn es einmal richtig durchnässt wurde und man muss nicht dauernd gießen. Ausserdem gibt es weniger Schnecken und Schädlinge im Kartoffelbeet.


Wie das funktioniert erklären wir Euch:
Das Beet oder den Acker etwas vom Unkraut vom letzten Jahr befreien und mit etwas Mist anreichern. Ihr müsst den Acker nicht komplett neu bauen. Auf die Erde werden direkt die Kartoffeln in Reihen gelegt und anschliessend nur noch mit Stroh bedeckt werden. 20 Zentimeter hoch darf die Stroh-Schicht gerne sein. Es soll kein Licht mehr auf die Knollen fallen. 
Das Beet muss richtig gründlich angegossen werden. Das Stroh soll durch und durch nass sein. Das war’s auch schon. Bis die Kartoffeltriebe durch das Stroh zu sehen sind, ist nichts mehr zu tun. Sobald es soweit ist, kommt noch einmal eine ca. 20 Zentimeter dicke Schicht Stroh drauf. Und spätestens im Herbst können wir frische Kartoffeln ernten!

Bis bald
Eva und Brigitte